Die Steinerne Brücke zu Regensburg

Vor gut einem Jahr sind wir aus der trubeligen Großstadt Berlin in eine kleine Gemeinde in der Nähe von Regensburg gezogen. Und was soll ich sagen, der befürchtete Kulturschock blieb bis heute aus. Wir haben uns von Anfang an sehr wohl und willkommen gefühlt. Das liegt sicher vor allem an der Herzlichkeit der Menschen, die wir bisher kennenlernen durften, aber nicht zuletzt auch an der wunderschönen Natur, die uns hier umgibt. Bei jeder Gelegenheit zieht es uns nach draußen in die märchenhaften Wälder der Umgebung mit ihren plätschernden Bächlein, den Höhlen, knarzigen, alten Bäumen und dem Nebel. Der Nebel hier im Tal kann ganz schön deprimierend sein, hat man uns gesagt, nachdem wir hergezogen sind. Doch ich freue mich an jedem Herbstmorgen, wenn ich aus dem Fenster schaue und der Nebel wie ein Schleier über der Welt liegt – manchmal auch wie dicke Suppe aus der nur die Gipfel der umliegenden kleinen Berge herausschauen. Und überhaupt: der Herbst – er ist hier meine liebste Jahreszeit, denn er bringt für mich die schönste Stimmung in die Natur. So ist dies für mich auch die beste Zeit, um mit den nächsten Geschichten meine neue Heimat näher vorzustellen. In den kommenden Wochen gibt es auf dem Kindergeschichtenblog nacherzählte Märchen und Sagen aus Regensburg und dem bayerischen Wald zu lesen und ein paar besondere Buchtipps.

 

Den Anfang macht eine in der Gegend sehr bekannte Sage aus Regensburg um die Steinerne Brücke. Weiterlesen